Monday, March 17, 2014

Karriere bei Bitburger

Bitburger gehört zu den führenden nationalen Brauereien mit weltweiter Bekanntheit und einer beispiellosen Erfolgsgeschichte. Seit 1817 verbinden wir Tradition und Innovation in idealer Weise miteinander. Umfangreiche Sozialleistungen, modernste technische und technologische Arbeitsbedingungen sowie mitarbeiterorientierte Führungsinstrumente wie Vertrauensarbeitszeit oder Mitarbeiter- und Zielvereinbarungsgespräche kennzeichnen die Arbeit bei Bitburger. 

Die hervorragende Position von Bitburger im deutschen Biermarkt wird in hohem Maße durch das große Engagement und die ausgezeichnete Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet. Vom Brauer bis zum Verkaufsleiter, vom IT-Experten bis zum Produktionsmitarbeiter – die beruflichen Herausforderungen bei Bitburger sind vielfältig und immer wieder interessant. 

 OK, was für eine Stelle kann man sich bei Bitburger bewerben?

Für Praktika bietet Bitburger Stellen in den Bereichen:  Kommunikationsmanagement, Sport- und Kulturmanagement, Produktmanagement, Marketing und Kontrolling. 

Monday, March 3, 2014

Die Geschichte der Braugruppe

Die Brauerei wurde 1817 durch den damals 33-jährigen Brauer und Gutsbesitzer Johann Peter Wallenborn, dessen Vater bereits als Brauer tätig war, „vor dem Schaakentore“ in Bitburg in der Eifel gegründet. Er braute obergäriges Bier. Nach Wallenborns Tod 1839 übernahm seine Frau Anna Katharina die Geschäftsführung. 1842 heiratete die Tochter Elisabeth des Paares den Kyllburger Brauer Ludwig Bertrand Simon, der auch den Betrieb als handwerklich ausgerichtete Brauerei mit eigenem Ausschank weiterführte. Sieben Jahre später, 1847, wurde Sohn Theobald (gestorben 1924) geboren, dessen Name noch heute in der Betriebsbezeichnung geführt wird. Theobald Simon wurde 1876 Alleininhaber des Betriebes. Unter seiner Leitung wurde der Betrieb grundlegend erweitert und modernisiert, unter anderem durch Bau neuer Gär- und Lagerkeller, eines neuen Sudhauses, Einsatz von Kältemaschinen oder etwa der 1909 erfolgten Niederbringung eines eigenen Tiefbrunnens. Die Brauerei erweiterte dabei ihr Absatzgebiet über die Region hinaus und begann auch mit dem Export.
Die Brauerei stellte ein Bier nach Pilsner Brauart erstmals 1883 her. Ein Urteil des Reichsgerichts 1913 erlaubte es der Brauerei das Pils unter der Bezeichnung "Original-Simonbräu-Deutsch-Pilsener" anzubieten. Pilsener Brauereien hat hiegegen geklagt, da sie in der Bezeichnung Pils eine Herkunftsbezeichnung sahen. Durch das Urteil des Reichsgerichts wurde der Begriff Pils in Deutschland als Sortenbezeichnung zulässig.  Ihren Werbeslogan „Bitte ein Bit“ verwandte das Unternehmen erstmals am 6. Oktober 1951 auf der Anuga in Köln. Der Slogan enthält noch heute wesentliche Elemente der Handschrift des damaligen Geschäftsführers Theobald Simon. Im Jubiläumsjahr 1967 betrug die Jahresproduktion über 400.000 Hektoliter, 1973 waren es über eine Million, 2008 insgesamt 3,9 Millionen Hektoliter.
Ende der 1980er Jahre übernahm man die Schultheis-Brauerei in Weissenthurm und die dazugehörende Coblenzer Closterbrauerei in Koblenz-Metternich. Beide Betriebe wurden noch einige Zeit weitergeführt und dann aufgegeben. Einzig die Marke Kandi-Malz der Schultheis-Brauerei hat bis heute überlebt.
Die Brauerei ist in Bitburg an den Standorten Bitburg-Nord (ehem. Braustätte, heute Verwaltung) und Bitburg-Süd (Braustätte) mit insgesamt etwa 232.000 m² Fläche, sowie fünf eigene Brunnen mit einer Tiefe bis zu 300 Metern und einer Gesamtkapazität bis zu 800 m³ pro Stunde tätig.
Im Januar 2014 verhängte das Bundeskartellamt gegen die Bitburger-Brauerei und drei weitere Brauereien wegen Preisabsprachen für Fass- und Flaschenbiere in einem Bierkartell von 2006 bis 2008 eine Strafzahlung von 106,5 Millionen Euro.

Wie Braut man Bier?

Ja, wir können Bier trinken.  Aber können wir Bier brauen?  Wenn nein, Sehen Sie diese einfache Schritte!

Der Brauprozess:

Schritt 1
Das angelieferte Gerstenmalz wird in großen Malzsilos eingelagert. In unseren Schrotmühlen wird das Gerstenmalz zu Malzschrot vermahlen.

Schritt 2
Im Sudhaus wird das Malzschrot mit warmem Brauwasser im Maischbottich vermischt.
Beim Erwärmen der Maische auf verschiedene Temperaturstufen, wird die Malzstärke in Malzzucker umgewandelt.

Schritt 3
Im nächsten Schritt wird die Maische in den Lauterbottich gepumpt. Dort werden die festen (der Treber) von den löslichen Bestandteilen (die Würze) getrennt.

Schritt 4
In der Sudpfanne wird die Würze ca. 60 Minuten lang gekocht. Wahrend des Kochens wird der Hopfen dazugegeben. Seine bitteren und aromatischen Bestandteile werden in der Würze gelöst.

Schritt 5
Anschließend wird die Würze aus der Sudpfanne in den Whirlpool gepumpt. Dabei wird die Würze in Rotation versetzt und die Trubstoffe ausgeschieden.

Schritt 6
Anschließend erfolgt die Kühlung der Würze mittels Plattenkühler auf eine Temperatur von ca. 8 Grad Celsius.

Schritt 7
Nun wird die gekühlte Würze in zylindrokonische Gärtanks (Edelstahltanks) gepumpt und die Hefe hinzu gegeben. Die Gärung dauert etwa eine Woche. Die Hefe wandelt den in der Würze gelösten Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure (CO2) um. Ist die Gärung abgeschlossen, spricht man vom Jungbier.

Schritt 8
Das Jungbier wird mehrere Wochen bei Temperatur um den Gefrierpunkt gelagert. In dieser Phase erfolgt die Nachgärung und Reifung des Bieres. Während der Nachgärung reichert sich das Bier auf natürliche Weise mit Kohlensäure an.

Schritt 9
In der Filtration werden dem Bier die restlichen enthaltenen Trubstoffe und Hefezellen entzogen. Das Bier erhält seine Glanzfeinheit. Das filtrierte Bier wird bis zur Abfüllung in Drucktanks gelagert.

Schritt 10
Zuletzt wird das Bier schaumfrei unter Kohlensäure-Gegendruck in Flaschen und Fässer gefällt. So kommt kein Sauerstoff ins Bier und die Frische bleibt erhalten.


Dann, wir trinken!

Das Geheimnis ihrer Premium-Qualität

Seit Einführung des Reinheitsgebots im Jahr 1516, das für deutsche Brauereien seit einem halben Jahrtausend gilt, ist deutsches Bier ein 100-prozentiges Naturprodukt. Das Gebot lässt für die Bierherstellung nur Wasser, Gerstenmalz und Hopfen zu. Hefe – zu Zeiten des Bayernherzogs als Gärungserreger noch unbekannt – war kein Bestandteil des Reinheitsgebots. Erst die Naturwissenschaftler des 19. Jahrhunderts wie Louis Pasteur und Emil Christian Hansen erkannten, was Hefe wirklich ist und wie sie wirkt.
Bitburger und Qualität sind seit jeher untrennbar miteinander verbunden. Bereits im Jahr 1921 richteten die damaligen Inhaber Josef und Bertrand Simon ein hochmodernes Labor ein, mit dem sie in der deutschen Braubranche die Vorreiterrolle in Sachen Qualitätssicherung übernahmen. Und diese innovativen Maßnahmen zur Qualitätssicherung setzen sich auch heute fort. Denn regelmäßig wird in Forschung, Entwicklung und Ausstattung investiert, um sicherzustellen, dass den Verbraucher immer die erwartete allerbeste Qualität erreicht.

Die Biere, die Bitburger braut

Bitburger ist berühmt für ihr Pils aber sie brauen auch andere Biere.  Bitburger Braugruppe besitzt die Biere Köstritzer, König Pilsener, Wernesgrüner und Licher.  Bitburger Pils anbietet sich zu verschiedene Beercocktails.  Zum Beispiel gibt es Radler (Bier mit Limonade--besser als es klingt), Bit Sun (ein Lightbeer), Bit Copa (Bier mit Limette und Cachaca) und auch Bit Passion (Bier mit Granatapfel).  Diese Biercocktails kann man finden in ein paar Bars in Deutschland.  Bitburger verkauft ihr Biere in verschiedene Größen.  Man kann Bitburger in einer Flasche, Dose, einem Fass oder Minifass.  Die am meisten beliebtes Bier ist natürlich nur Bitburger Pils.