Ja, wir können Bier trinken. Aber können wir Bier brauen? Wenn nein, Sehen Sie diese einfache Schritte!
Der Brauprozess:
Schritt 1
Das
angelieferte Gerstenmalz wird in großen Malzsilos eingelagert. In
unseren Schrotmühlen wird das Gerstenmalz zu Malzschrot vermahlen.
Schritt 2
Im Sudhaus wird das Malzschrot mit warmem Brauwasser im Maischbottich vermischt.
Beim Erwärmen der Maische auf verschiedene Temperaturstufen, wird die Malzstärke in Malzzucker umgewandelt.
Schritt 3
Im
nächsten Schritt wird die Maische in den Lauterbottich gepumpt. Dort
werden die festen (der Treber) von den löslichen Bestandteilen (die
Würze) getrennt.
Schritt 4
In der Sudpfanne wird
die Würze ca. 60 Minuten lang gekocht. Wahrend des Kochens wird der
Hopfen dazugegeben. Seine bitteren und aromatischen Bestandteile werden
in der Würze gelöst.
Schritt 5
Anschließend wird
die Würze aus der Sudpfanne in den Whirlpool gepumpt. Dabei wird die
Würze in Rotation versetzt und die Trubstoffe ausgeschieden.
Schritt 6
Anschließend erfolgt die Kühlung der Würze mittels Plattenkühler auf eine Temperatur von ca. 8 Grad Celsius.
Schritt 7
Nun
wird die gekühlte Würze in zylindrokonische Gärtanks (Edelstahltanks)
gepumpt und die Hefe hinzu gegeben. Die Gärung dauert etwa eine Woche.
Die Hefe wandelt den in der Würze gelösten Malzzucker in Alkohol und
Kohlensäure (CO2) um. Ist die Gärung abgeschlossen, spricht man vom
Jungbier.
Schritt 8
Das Jungbier wird mehrere
Wochen bei Temperatur um den Gefrierpunkt gelagert. In dieser Phase
erfolgt die Nachgärung und Reifung des Bieres. Während der Nachgärung
reichert sich das Bier auf natürliche Weise mit Kohlensäure an.
Schritt 9
In
der Filtration werden dem Bier die restlichen enthaltenen Trubstoffe
und Hefezellen entzogen. Das Bier erhält seine Glanzfeinheit. Das
filtrierte Bier wird bis zur Abfüllung in Drucktanks gelagert.
Schritt 10
Zuletzt
wird das Bier schaumfrei unter Kohlensäure-Gegendruck in Flaschen und
Fässer gefällt. So kommt kein Sauerstoff ins Bier und die Frische bleibt
erhalten.
Dann, wir trinken!
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